BMBF-Projekt „Opti4Apps“ für schnelle und gelungene App-Markteinführungen – Centigrade trägt User Research Expertise bei

Unternehmen, die mobile Apps schneller als die Konkurrenz entwickeln und ins eigene Portfolio aufnehmen können, haben oft einen enormen Wettbewerbsvorteil. Damit dies gelingt, müssen aber grundlegende Qualitätskriterien eingehalten werden und die Nutzer einen echten Gewinn aus der jeweiligen App ziehen können. Im Projekt „Optimierung mobiler Dienstleistungsapplikationen durch rückmeldungsbasierte Qualitätssicherung“ (Opti4Apps) arbeiten deshalb Heidelberg Mobil International, das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE, die Hochschule Heilbronn und Centigrade an der Schaffung eines Qualitätssicherungsansatzes zur frühzeitigen Optimierung von mobilen Apps und somit der Steigerung ihrer Marktakzeptanz.
Da hierbei der Berücksichtigung von Nutzerbedürfnissen zur Erreichung einer sehr hohen Usability eine wesentliche Bedeutung zukommt, trägt Centigrade mit Expertise im Bereich User Research zum Projekt bei. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt mit 2,1 Mio. EUR über 3 Jahre.

Erfolgsfaktor Usability
Der Erfolg einer App kann trotz einer zügigen Markteinführung gefährdet sein, wenn diese Usability-Mängel oder gar schwerwiegende Fehler aufweist. Daher müssen insbesondere für die agile Entwicklung mobiler Apps Wege gefunden werden, das Feedback von Nutzern kontinuierlich in den Entwicklungsprozess einfließen zu lassen und zeitnah darauf basierende Optimierungsmaßnahmen zu ergreifen. Dies ist auch für die Zeit nach der Markteinführung empfehlenswert, um eine Applikation kontinuierlich und nachhaltig den Bedürfnissen von Nutzern anzupassen und die Produktqualität durchgängig hoch zu halten.
Vor diesem Hintergrund wird im Verbundprojekt Opti4Apps unter anderem erforscht, inwieweit bei der Benutzung einer Applikation (semi-)automatisiert Daten erhoben werden können, die Rückschlüsse auf Usability und eventuelle Bugs erlauben.

Qualitätssicherung des Projektansatzes
Zur „Eichung“ der im Projekt zu schaffenden Messinstrumente ist es essenziell, die erhobenen Daten mit Erkenntnissen aus qualitativer und quantitativer Nutzerforschung abzugleichen. Erst auf diese Weise können die Daten sinnvoll interpretiert und zielführende Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Deshalb trägt Centigrade mit seiner Expertise im Bereich der Nutzerforschung zum Projekt bei.
Centigrade wird unter anderem Feldstudien in Form von Nutzer- und Kontextanalysen durchführen, um Faktoren zu identifizieren, die sich auf die Usability-Bewertung mobiler Dienstleistungsapplikationen durch die Nutzer auswirken. Weiterhin untersucht Centigrade, welche Möglichkeiten es gibt, derartige Indikatoren einer (semi-)automatisierten Erfassung zugänglich zu machen. Zusätzlich werden Usability Tests von Software-Demonstratoren durchgeführt, die im Laufe des Projekts erstellt werden. So kann geprüft werden, inwieweit die vorgeschlagenen Qualitätssicherungsmaßnahmen zu einer Verbesserung der Usability von mobilen Dienstleistungsapplikationen führen.

Bündelung der Expertisen
Zur Erreichung der Projektziele bündelt Centigrade seine User Research Expertise mit den Partnern in folgenden Bereichen:

  • Heidelberg Mobil International: Software-Konzeption und Realisierung
  • Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE: Framework-Konzeption
  • Hochschule Heilbronn: Data Mining Evaluation